Was soll aus dem Loch-Ness werden?

Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende

Das Bad steht vor der Pleite!

Mancher mag es schon geahnt haben, was er gestern in der Zeitung las. Dass das Bad aber so kurz vor der Pleite steht, hat doch sogar manchen Kommunalpolitiker überrascht.

Dass dem Bad eine weitere knappe Million Euro fehlt, darauf hatte die AL schon vor einigen Wochen hingewiesen, als Stadtrat Rolf Ebbinghaus die Verantwortlichen darauf aufmerksam machte, dass von den Stadtwerke-Gewinnen aufgrund eines Urteils aus dem September 2008 wohl nichts beim lifeness landen würde.

Nun haben es endlich auch die Verantwortlichen gemerkt und in der gestrigen Hauptausschuss-Sitzung in hastiger Eile nochmal 800.000 Euro nachgeschoben, sofern die Kommunalaufsicht dem Schrecken nicht ein Ende bereitet und dies nicht genehmigt.

Ist das jetzt das Ende der Fahnenstange?

Sicher nicht. Das Bad hat jetzt schon an Zinsen und Tilgung geschätzte 700.000 Euro im Jahr zu bedienen. Dazu kommen laufende Kosten für Personal, Energie, Wasser, etc.

Einnahmen stehen dem im Moment genau Null Euro gegenüber.

Wenn es denn irgendwann im Sommer eröffnet, istr nicht damit zu rechnen, dass es im Plus landet. Bei einer der letzten Ratssitzungen hat ein Gutachter den günstigsten Fall so dargestellt: Wenn man ca. 600.000 Euro im Jahr an Stadwerke-Gewinnen einkalkuliert, bleiben im günstigsten Fall noch 100.000 Euro Verlust, die die Stadt ausgleichen muss. Da kann man auf keinen Grünen Zwei gkommen.+

Für die Stadt und die Bürger bleibt nur noch ein Weg, einigermaßen heil aus dieser Misere herauszukommen:

1. Völlige Abtrennung der Stadtwerke von der Bäder GmbH, damit bei einer Pleite die städtischen Anteile nicht für ´n Appel und ´n Ei versteigert werden müssen.

2. Verkauf des Bads an einen privaten Investor. Da man diesen schwerlich finden wird, bleibt nur die baldmögliche Schließung - oder die Insolvenz.

Schade für die Bürger, aber einen anderen Weg gibt es jetzt wohl nicht mehr.