Alternative Liste und Sozialdemokratische Partei werden in der kommenden Woche eine Bürgerversammlung zu den neuen Abwasserbescheiden durchführen. Zu dieser Sitzung haben wir einen Fachanwalt für Abwasserrecht aus Münster eingeladen, der die Probleme der Radevormwalder Abwassersatzung näher beleuchten und auf Ihre Frage antworten wird.
Weil diese Fragen sehr individuell sein können, würden wir die Diskussion gerne etwas vorbereiten und strukturieren, damit vor allem die Fragen beantwortet werden, die von breiterem Interesse sind. Deshalb bitten wir Sie, schreiben Sie uns Ihre Fragestellungen in einer Mail oder einem gewöhnlichem Brief. Die Mails schreiben Sie uns bitte über unser Kontaktformular.
Gewöhnliche Briefe richten Sie bitte an:
Rolf Ebbinghaus
Hermann-Löns-Weg 7
42477 Radevormwald
Die Bürgerversammlung wird
am Mittwoch, den 30.06.2010 ab 19:00
in der neuen Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums, Hermannstraße
stattfinden!
Wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen möchten, lesen Sie bitte hier weiter!
Für viele Bürger Radevormwalds war der unmittelbar vor Pfingsten eintreffender Abgabenbescheid Nr5/2010 der Aufreger
schlechthin. Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster dürfen die Kosten für Abwässer nicht ausschließlich nach dem Frischwasserverbrauch verteilt werden, sondern zusätzlich müssen getrennt davon, die eingeleiteten Regenwassermengen erfasst werden. Das Regenwasser wird dabei über die versiegelten Flächen, die das Niederschlagswasser in den Kanal einleiten, abgerechnet. Hatte die Verwaltung bislang immer darauf verwiesen, dass nur die Besitzer großer Flächen mit relativ geringem Wasserverbrauch zu den zusätzlich Belasteten (z. B. Industrie, Speditionen etc.) gehörten, sahen sich zunächst einmal alle Bürger als „Draufzahler“. Bei näherer Überprüfung der Fakten stellte sich heraus, dass die Stadtverwaltung auch die Kalkulationsgrundlagen vollständig verändert hatte und für die Jahre 2007 bis 2009 Mehreinnahmen von allein 3,5 Mio. € erzielt. Soll etwa der Haushalt über Abwassergebühren saniert werden?

Der Bürgermeister weigert sich, unsere Fragen zu beantworten. Und die örtliche Presse veröffentlicht Leserbriefe von Ratsmitgliedern angeblich prinzipiell nicht. Zumindest hat die Bergische Morgenpost den folgenden Leserbrief stark gekürzt als "persönliches Statement" veröffentlicht. Leider wurde der Text dadurch in vielen Punkten so schwer verständlich, dass viele Leser das gar nicht nachvollziehen konnten.
Hier der Fragenkatalog, den die AL der Verwaltung vorgelegt hat.
Eine Beantwortung erfolgt (hoffentlich) im Schulausschuss am Donnerstag, 4.3.2010, um 16 Uhr in der neuen Aula des Schulzentrums.
1. Wir bitten, zur Entscheidungsfindung die in der Anlage dargestellte Tabelle für alle Grundschulstandorte auszufüllen!
2. Welches Raummaß (Quadratmeter pro Kind) hält die Verwaltung für einen modernen, an selbstständigem Lernen orientierten Unterricht für erforderlich?
Welches Konzept verspricht verkehrstechnisch die beste Anbindung an das geplante neue Industrieareal in Feldmannshaus?
Im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung wurde – offenbar zum wiederholten Male – die Frage diskutiert, ob ein Kreisverkehr an dem geplanten Aldi-Lager in Feldmannshaus Sinn macht oder ob man es bei einer Abbiegespur belässt. Dabei vertrat als einziger der AL-Vertreter Felix Staratschek die Position der Kreispolizei und des Landrates (Hagen Jobi, CDU !).
Dies ist eine Antwort auf den Vorschlag von Herrn Haselhoff, einen Grundschulstandort in Radevormwald aufzugeben. Nachzulesen unter
http://www.uwg.inrade.de/show-article.php?iRubrikID=7514&iArticleID=46209
Herr Haselhoff, ich nehme es Ihnen ab, dass Sie es sich nicht leicht gemacht haben mit dem Gesinnungswandel. Und die von Ihnen vorgelegten Argumente erscheinen auf den ersten Blick auch nachvollziehbar. Sie sind allerdings nicht zu Ende gedacht.